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Kostenrechner

Kostenrechner Schweizer Beitrag – Paket CH–EU

Zuletzt aktualisiert: 30. Mai 2026

Drei Szenarien: Schweiz gesamt und bis zu zwei Gemeinden im direkten Vergleich. Verteilung nach steuerbarem Einkommen privater Steuerpflichtiger.


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Ebene
Steuerbares Einkommen
Anteil CH
Kostenanteil
Pro Einwohner
Differenz
Schweiz
100 %
Einordnung: Vergleich mit Bundesausgaben
Sicherheit / Armee 7.18 Mrd. CHF p.a.
Landwirtschaft und Ernährung 3.67 Mrd. CHF p.a.

Der Steuerfuss zeigt, wie stark eine Gemeinde ihre Steuerpflichtigen belastet. Für diese Rechnung zählt aber nicht der Steuerfuss, sondern die Grösse des steuerbaren Einkommens privater Steuerpflichtiger. Eine Gemeinde mit tiefem Steuerfuss kann deshalb trotzdem einen hohen rechnerischen Anteil pro Einwohner ausweisen, wenn dort viel steuerbares Einkommen vorhanden ist.

Der Rechner verteilt die Kosten nach dem steuerbaren Einkommen – nicht nach dem Steuerfuss und nicht nach der Einwohnerzahl. Entscheidend ist, wie hoch das gesamte steuerbare Einkommen einer Gemeinde im Verhältnis zur Schweiz ist.

Dabei spielen zwei Faktoren zusammen:

  • Einkommen pro Steuerpflichtigem – wie hoch ist das durchschnittliche steuerbare Einkommen in der Gemeinde?
  • Steuerpflichtige pro Einwohner – wie gross ist der Anteil der Bevölkerung, der steuerpflichtig ist?

Beide Faktoren bestimmen gemeinsam das Total – und damit den Pro-Einwohner-Wert im Rechner.

Zahlenbeispiel: Spreitenbach (AG) vs. Lyss (BE) – Hohe Schätzung
SpreitenbachLyss
Steuerbares Einkommen total307’6 Mio. CHF522’9 Mio. CHF
Steuerpflichtige (ca.)5’9009’200
Einwohner (ca.)12’60016’500
Steuerpflichtige pro 100 Einw.4756
Ø Einkommen pro Steuerpflichtigem52’000 CHF57’000 CHF
Rechnerische Kosten pro Einwohner578 CHF747 CHF

Lyss hat einen höheren Wert – obwohl der Einkommensunterschied pro Steuerpflichtigem moderat ist (+5’000 CHF). Der entscheidende Unterschied: In Lyss sind rund 56 von 100 Einwohnern steuerpflichtig, in Spreitenbach nur 47. Dieses Gefälle verstärkt den Effekt.

Kurz gesagt: Nicht nur was jemand verdient zählt – sondern auch wie viele in einer Gemeinde überhaupt Einkommen versteuern.

Die lokale Ansicht verteilt die geschätzte jährliche Gesamtbelastung rechnerisch nach steuerbarem Einkommen privater Steuerpflichtiger auf Kantone und Gemeinden. Einwohnerzahlen dienen nur der Einordnung. Die Darstellung zeigt eine Grössenordnung – keine Steuerfussberechnung und keine Prognose konkreter Steuererhöhungen.

  • Steuerbasis: ESTV, direkte Bundessteuer natürliche Personen, Steuerperiode 2022 (296,6 Mrd. CHF, 2’131 Gemeinden)
  • Bevölkerung: BFS / STATPOP, ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2024 (9’051’029 Einwohner)
  • Kostenszenarien: gemäss Detailanalyse Schweizer Beitrag

Steuerstatistiken auf Gemeindeebene werden von der ESTV mit einem Verzug von rund 1,5 bis 2 Jahren publiziert. Das liegt daran, dass die Kantone die Veranlagungen erst abschliessen, bevor die ESTV die Daten aller Gemeinden schweizweit aggregieren und veröffentlichen kann:

  • Steuerjahr 2022 → Veranlagung 2023 → ESTV-Aggregation → Publikation 2024/2025
  • Steuerjahr 2023 → wäre frühestens Ende 2025 verfügbar

Die 2022er Daten sind damit die aktuellste verfügbare Grundlage für eine Verteilung nach Gemeinden. Auch offizielle Analysen der Bundesverwaltung arbeiten in der Regel mit denselben Jahrgangsdaten. Sobald die ESTV neuere Gemeindedaten veröffentlicht, kann die Datenbasis dieses Moduls aktualisiert werden – die Berechnungslogik bleibt dabei unverändert.

Steuerdaten: ESTV, Statistik direkte Bundessteuer NP, Normalfall (Gemeinden), Steuerperiode 2022. Bevölkerungsdaten: BFS STATPOP, ständige Wohnbevölkerung, 31. Dezember 2024.

Detailanalyse

Die Detailanalyse erklärt die Herleitung der drei Kostenszenarien und ordnet den Schweizer Beitrag in den vertraglichen Kontext ein.

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