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Chronologie

📅 Zeitlinie: CH–EU

Zuletzt aktualisiert: 12. Mai 2026

Die wichtigsten Daten im Verhältnis Schweiz–EU – von den Bilateralen I bis zum aktuellen Verhandlungspaket. Klick oder Tap auf einen Eintrag für Details.


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27 Einträge
Herbstsession 2026 (Sept.–Okt.)
Ausstehend
Erste Behandlung im Nationalrat
Wahrscheinlich Herbstsession (September–Oktober 2026). Der Nationalrat beginnt die parlamentarische Beratung des Pakets Schweiz–EU als Erstrat.
05.05.2026
Aktuell
SPK-S lanciert Kommissionsinitiative zur Verfassungsänderung
Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) beschloss mit Stichentscheid der Präsidentin Heidi Z'graggen eine Kommissionsinitiative (26.425). Mit einer neuen Übergangsbestimmung in der Bundesverfassung soll die Genehmigung der Abkommen des Pakets Schweiz–EU geregelt werden. Gleichzeitig soll klargestellt werden, dass Art. 121a BV bezüglich der Stabilisierungsabkommen nicht gilt und die Schubert-Praxis Anwendung findet. Die Kommission hat die SPK-N gebeten, noch vor der Sommersession grünes Licht zur Ausarbeitung zu geben, damit die Vorlage bereits in der Herbstsession 2026 dem Ständerat unterbreitet werden kann.
13.03.2026
Botschaft ans Parlament
Der Bundesrat hat am 13. März 2026 die Botschaft zum Paket Schweiz–EU dem Parlament überwiesen. Zur Botschaft →
02.03.2026
Unterzeichnung Paket Schweiz–EU
Bundespräsident Guy Parmelin und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnen in Brüssel die Abkommen des Pakets Schweiz–EU.
05.12.2025
Vernehmlassung
Bundesrat nimmt Vernehmlassungsergebnisse zur Kenntnis
Nach der Vernehmlassung nimmt der Bundesrat die Ergebnisse zur Kenntnis und fasst Anpassungsentscheide. Die Detailangaben sind im Zwischenbericht festgehalten.
31.10.2025
Vernehmlassung
Ende Vernehmlassung Paket Schweiz–EU
Die Vernehmlassung zum Paket Schweiz–EU läuft vom 13. Juni bis 31. Oktober 2025. Danach Analyse der Rückmeldungen und allfällige Anpassungen am Botschaftsentwurf.
13.06.2025
Vernehmlassung
Bundesrat heisst Abkommenstexte gut – Vernehmlassung eröffnet
Der Bundesrat heisst die ausgehandelten Abkommenstexte gut und eröffnet die Vernehmlassung zum Paket Schweiz–EU.
21.05.2025
Paraphierung
Paraphierung des Pakets (formeller Abschluss der Verhandlungen)
Die Chefunterhändler paraphieren die Abkommenstexte – dies entspricht dem formellen Abschluss der Verhandlungen.
30.04.2025
Referendum
Bundesrat unterstellt Paket dem fakultativen Staatsvertragsreferendum
Der Bundesrat entscheidet, die völkerrechtlichen Verträge des Pakets dem fakultativen Staatsvertragsreferendum zu unterstellen. Das Parlament ist an diesen Antrag nicht gebunden.
20.12.2024
Abschluss
Materieller Abschluss der Verhandlungen
Der Bundesrat nimmt «mit Befriedigung» Kenntnis vom materiellen Abschluss der Verhandlungen Schweiz–EU.
18.03.2024
Verhandlung
Beginn der formellen Verhandlungen (Paketansatz)
Offizieller Start der formellen Verhandlungen über das neue Paket CH–EU am 18. März 2024.
12.03.2024
Verhandlung
EU-Rat beschliesst Verhandlungsmandat
Der Rat der EU beschliesst sein Mandat bzw. die Verhandlungsrichtlinien für die Verhandlungen mit der Schweiz.
08.03.2024
Verhandlung
Bundesrat verabschiedet Verhandlungsmandat
Der Bundesrat verabschiedet das endgültige Verhandlungsmandat für die Verhandlungen mit der EU.
15.12.2023
Verhandlung
Bundesrat verabschiedet Entwurf Verhandlungsmandat
Der Bundesrat verabschiedet den Entwurf eines Mandats für Verhandlungen mit der EU – nach Abschluss der Sondierungen und internen Arbeiten.
08.11.2023
Verhandlung
Bundesrat beschliesst Erarbeitung eines Verhandlungsmandats
Der Bundesrat prüft die Ergebnisse interner Arbeiten und Sondierungen und beschliesst, ein Verhandlungsmandat zu erarbeiten.
Ende Okt. 2023
Verhandlung
Abschluss der Sondierungsgespräche
Die Sondierungsgespräche wurden im März 2022 aufgenommen und Ende Oktober 2023 offiziell abgeschlossen.
17.06.2022
Verhandlung
Bundesrat intensiviert Sondierungen mit der EU
Der Bundesrat entscheidet, die Sondierungsgespräche mit der EU zu intensivieren.
26.05.2021
Abbruch
Bundesrat bricht InstA-Verhandlungen ab
Der Bundesrat entscheidet, das Institutionelle Abkommen nicht zu unterzeichnen und die Verhandlungen zu beenden. Hauptstreitpunkte waren Lohnschutz, Unionsbürgerrichtlinie und staatliche Beihilfen.
07.12.2018
Verhandlung
InstA-Verhandlungsergebnis – Text in Konsultation
Der Bundesrat nimmt das Verhandlungsergebnis zum Institutionellen Abkommen zur Kenntnis und schickt den Text in Konsultation. Die EU betrachtet die Verhandlungen als abgeschlossen.
13.06.2016
Beitrittsgesuch
EU-Beitrittsgesuch offiziell zurückgezogen
National- und Ständerat beschliessen, das 1992 eingereichte EU-Beitrittsgesuch abzuschreiben. Das Gesuch, das nie zu Verhandlungen geführt hatte, wird damit offiziell zurückgezogen. Der Bundesrat setzt den parlamentarischen Entscheid um.
09.02.2014
Volksabstimmung
Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» angenommen (50.3% Ja)
Die Initiative «Gegen Masseneinwanderung» wird mit 50.3% Ja-Stimmen knapp angenommen. Art. 121a BV verlangte eigenständige Steuerung der Zuwanderung – in direktem Konflikt mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen.
26.10.2004
Bilateral
Bilaterale II unterzeichnet
Schweiz und EU unterzeichnen in Luxemburg die bilateralen Abkommen II (u.a. Schengen/Dublin, Zinsbesteuerung, Betrugsbekämpfung). Paraphierung war am 25. Juni 2004 in Brüssel erfolgt.
01.06.2002
Bilateral
Bilaterale I treten in Kraft
Die sieben Abkommen der Bilateralen I treten in Kraft: Personenfreizügigkeit, Landverkehr, Luftverkehr, Forschung, Landwirtschaft, MRA und öffentliches Beschaffungswesen.
04.03.2001
Volksabstimmung
Volksinitiative «Ja zu Europa» abgelehnt (76,8% Nein)
Die Volksinitiative «Ja zu Europa» von Pro Europa Schweiz, die den Bundesrat zur unverzüglichen Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen verpflichten wollte, wird mit 76,8% Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Das klarste demokratische Nein zu einem EU-Beitritt in der Schweizer Geschichte.
21.05.2000
Volksabstimmung
Volksabstimmung Bilaterale I: 67.2% Ja
Das Schweizer Volk stimmt der Paketlösung Bilaterale I mit 67.2% Ja zu.
21.06.1999
Bilateral
Bilaterale I unterzeichnet
Unterzeichnung der sieben Abkommen der Bilateralen I durch Bern und Brüssel.
08.06.1997
Volksabstimmung
Initiative «EG-Beitrittsverhandlungen vors Volk!» abgelehnt (74,1% Nein)
Die Initiative der AUNS verlangte einen zwingenden Volksentscheid, bevor der Bundesrat EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen dürfte. Sie wird mit 74,1% Nein-Stimmen abgelehnt. Das Volk wollte weder die Verhandlungen erzwingen noch sie kategorisch ausschliessen.
06.12.1992
Volksabstimmung
EWR-Beitritt abgelehnt (50.3% Nein)
Die Schweiz lehnt den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) mit 50.3% Nein-Stimmen ab. Dieser Entscheid zwingt die Schweiz zum bilateralen Weg und prägt das Verhältnis zur EU bis heute.
26.05.1992
Beitrittsgesuch
Bundesrat reicht EU-Beitrittsgesuch ein
Der Bundesrat stellt am 26. Mai 1992 offiziell das Gesuch um Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Gemeinschaft. Wenige Monate später lehnt das Volk den EWR-Beitritt ab. Das Gesuch bleibt über zwei Jahrzehnte unbehandelt und wird 2016 zurückgezogen.
01.01.1973
Bilateral
Freihandelsabkommen tritt in Kraft
Das Freihandelsabkommen Schweiz–EWG tritt am 1. Januar 1973 in Kraft. Es regelt den zollfreien Handel mit Industriegütern und legt den Grundstein für die heutigen Beziehungen.
03.12.1972
Volksabstimmung
Genehmigung Freihandelsabkommen durch Volk und Stände
Volk und Stände genehmigen das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.
22.07.1972
Bilateral
Unterzeichnung Freihandelsabkommen CH–EWG
Das Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wird am 22. Juli 1972 unterzeichnet (amtlicher Vertragstext).